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Couscous Salat mit Melone & Erdbeeren; wir retten was zu retten ist
Sommerliche Temperaturen laden ein um draussen zu essen, den Grill einzuheizen und dazu herrliche Salate zu geniessen. Salate sind auch eine praktische Mahlzeit für unterwegs. Leider wird immer häufiger zu Fertigprodukten im Kühlregal gegriffen, ob nun Wurst/Fleischsalat, Kartoffelsalat oder Couscous, die Liste ist unendlich lang und somit ein guter Grund damit die Rettungstruppe in Aktion tritt.
Jedes Land, jede Region hat noch ihre typischen Salate die unverzichtbar sind, jedoch scheint uns eben auch, dass diese dann umso häufiger fix – fertig zu kaufen sind. Braucht es das? Wir sind ganz klar der Meinung NEIN! Somit werden heute in verschiedenen Blogs Alternativen aufgezeigt zum fix fertig gekauften Salat.
Bei mir gibt es einen Couscous Salat mit herrlichen Sommerfrüchten. Meine Familie mag Couscous nicht sonderlich gerne und so habe ich eine Portion zubereitet. Auch um aufzuzeigen es rentiert sich auch für eine Portion Couscous Salat zuzubereiten. Die Möglichkeiten was man alles dazu gibt sind nahezu unbeschränkt, ersetzt man Erdbeeren und Melone durch Cherrytomätchen und Peperoni lässt er sich sogar 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Couscous Salat mit Erdbeeren und Melone
Zutaten für eine Portion:
- 70 Gramm Couscous
- 70 ml Wasser, kochen
- 1/2 TL Flor de Sal Rose (Alternativ Meersalz)
- 4 Erdbeeren
- 60 Gramm Salatgurke
- 1 Frühlingszwiebel
- 2 Radieschen
- 60 Gramm Melone
- 3 Zweige Peterli (Petersilie), glatt
- 3 Blätter Basilikum
- 3 EL Hollunderblütenessig
- 3 EL Olivenöl
- 2 Prise Molton Sea Salz
Zubereitung:
Den Couscous mit dem Flor de Sal (Alternativ kann natürlich ein anderes Fleur du Sel oder Salz genommen werden) in eine Schüssel geben und das kochende Wasser darüber giessen. Den Couscous mindestens 5 Minuten ziehen lassen. In dieser Zeit die Früchte und Gemüse waschen, schäle oder rüsten und in kleine Würfeli schneiden. In einer weiteren Schüssel den Hollunderblütenessig mit dem Olivenöl und dem Salz gut vermischen. Das Basilikum und den Peterli fein schneiden und alles zusammen zur Sauce geben. Den Couscous mit einer Gabel auflockern, dazugeben und alles gut vermischen.
e Guete
Irene
in folgenden Blogs findet ihr Ideen, Inspirationen und natürlich Rezepte für Salate:
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Pizza mit Spargel und Pulld Pork
Manchmal packt uns der Pizzagluscht und dann ist es oft für den Samstag Zmittag soweit. Den Pizzateig stelle ich morgens her. Es gibt Varianten im Kühlschrank, dafür wird der Teig Tage im Voraus zubereitet und eben im Kühlschrank gelagert. Unser Pizza- Gluscht ist aber oft spontaner. Am liebsten mögen wir wenn der Pizzateig Hartweizengriess enthält. Das gibt einen krossen, aber auch luftigen Teig. Spontan ist dabei diese Pizza mit grünen Schweizer Spargeln entstanden und anstelle Rohschinken haben wir einen Rest von Pulled Pork darauf gestreut. Damit noch nicht genug, eine kleine Portion Burrata war auch noch zum Verbrauchen, so hatten wir eine wunderbare und vorallem cremige Pizza. Momentan auf der Bestenliste zuoberst.
Zutaten:
- 50 Gramm Hartweizengriess, gemahlen
- 120 Gramm Mehl
- 1 dl Wasser
- 7 Gramm Hefe
- 4 Gramm Salz
- 1 EL Olivenöl
- 2 EL Crème fraîche
- 150 Gramm Spargeln, grün
- 1 Frühlingszwiebel
- 120 Gramm Burrata
- 100 Gramm Pulled Pork
- Pfeffer, schwarz
- Molton Sea Salz
- Muskatnuss
Zubereitung:
Das Mehl, Hartweizengriess und Salz vermischen. Die Hefe im handwarmen Wasser auflösen und mit dem Olivenöl zum Mehlgemisch geben. In der Küchenmaschine während 10 Minuten zu einem Teig verkneten, zugedeckt ums doppelte gehen lassen. Den Ofen auf Intensivbacken (Umluft mit zusätzlicher Unterhitze) auf 200 Grad vorheizen. Währenddessen den Spargel bissfest garen. Die Frühlingszwiebel samt Grün am Gemüsehobel in feine Ringe schneiden. Den Hefeteig auf etwas Mehl dünn auswallen und auf ein Backpapier belegtes Blech geben. Die Crème fraîche auf den Boden streichen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Jetzt die Frühlingszwiebeln, den Spargel und das Pulled Pork verteilen. Die Burrata von Hand etwas zerzupfen und über der Pizza verteilen. Während etwa 16 Minuten knusprig backen und sofort geniessen.
E Guete
Irene
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Artischokensauce mit frischer Pasta
Seit wir das erste Mal diese Pasta zubereitet haben gibt es sie sicher einmal im Jahr, wenn wir frische kleine Artischocken auf dem Märit finden. Dieses Mal haben wir uns aus Italien Artischocken mit nach Hause gebracht. Serviert haben wir diese herrliche Artischockensauce zu frisch gemachter Pasta aus dem Kenwood Zubehör Pasta Fresca. Man kann natürlich auch frische Pasta kaufen oder auf getrocknete zurückgreifen. Bei uns gab es das als zweite Vorspeise, da wir noch richtig im Italien Flow waren. Artischocken geben einiges zu tun zum Rüsten und produzieren unheimlich viel Abfall. Der Ertrag ist jeweils ernüchternd klein, jedoch lohnt es sich wirklich gut zu rüsten und auch nicht auf Artischocken aus dem Glas oder Büchse zurückzugreifen.
Zutaten:
- 6 Stück Artischocken klein
- 2 Zitronen
- 2 Stück Frühlingszwiebeln, Tropeazwiebeln
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL Butter gehäuft
- 2 dl Weisswein
- 2 dl Gemüsebouillon
- Salz, Pfeffer schwarz, aus der Mühle
- 400 Gramm Pasta, frisch zubereitet
- 4 Zweige Minze frisch
- 4 Stängel Petersilie glattblättrig
- 50 Gramm Cironé
- 80 Gramm Crème fraîche
Die Zitronen auspressen und den Saft beiseite stellen. Die stacheligen Blattspitzen der Artischocken abschneiden und die harten äusseren Blätter entfernen. Den Stiel auf etwa 3 cm zurückschneiden und schälen. Die Artischocken achteln und das innere Heu entfernen. Die Artischocken sofort in Wasser legen, dem etwa 1 dl Zitronensaft beigefügt wurde, damit sie sich nicht verfärben. Die Minze und Petersilie fein schneiden und beiseite legen. Den Käse reiben und ebenso beiseite stellen. Die Frühlingszwiebeln mitsamt schönem Grün fein hacken. Die Artischocken gut abtropfen lassen, falls nötig in kleine Stücke schneiden. In einer weiten Pfanne Olivenöl und Butter erhitzen. Frühlingszwiebeln und Artischocken dazugeben und unter Wenden 5 Minuten dünsten. Weisswein, Bouillon und etwa 1/2 dl Zitronensaft dazugeben und alles zugedeckt etwa 15 Minuten kochen lassen. Nun genügend Wasser für die Pasta aufsetzten. Die Artischocken sollten nun gar sein. Die Crème fraîche mit etwas heisser Kochflüssigkeit von den Artischocken verrühren und zu den Artischocken geben. Ohne Deckel etwas einkochen lassen, bis die Sauce bindet. Das Pastawasser salzen und die Pasta al Dente kochen. Die Artischockensauce mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pasta abschütten. Die Artischockensauce mit den gehackten Kräuter zu der Pasta geben und alles vermischen und sofort servieren.
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Irene
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Polpette, venetisch Fleischbällchen
Hackfleischbällen, Fleischkugeln oder eben Polpette ist bei uns die liebste aller Hackfleischvariationen. Die Kinder mögen sie in brauner, Tomatensauce oder einfach so als Vorspeise serviert. Als es darum ging, Rezepte aus dem Buch Venedig, die Kultrezepte zu testen, mussten natürlich auch Polpette getestet werden. Da war sich die gesamte Familie einig. Normalerweise verwende ich immer Paniermehl anstelle des altbackenen Brotes, ich finde die Masse wird kompakter und die Fleischbällchen zerfallen weniger. Hier habe ich sie aber genau nach Rezept zubereitet und Brotkrume verwendet. Wenn das Brot genügend weich ist und gründlich mit einer Gabel zerdrückt funktioniert es auch so einwandfrei. Als Variante habe ich das Paniermehl angefügt und auch die Variante aus dem Venedig Buch mit Kartoffeln.
Zutaten:
- 80 Gramm Brotkrume (ich: Ruchbrotanschnitt und ein Stück Toastbrot)
- 100 ml Milch
- 2 Schalotten
- 2 EL Peterli, gehackt
- 10 Gramm Butter
- 500 Gramm Rindshackfleisch
- 50 Gramm Parmesan (ich Cironé)
- 1 Ei
- 4 EL Mehl
- Salz
- Pfeffer aus der Mühle
- Olivenöl
Zubereitung:
Die Brotkrume etwa 20 Minuten in der Milch einweichen lassen. Anschliessend mit einer Gabel zerdrücken. Die Schalotten sehr fein würfeln und in der Butter und etwas Olivenöl anbraten. Auf einem Teller geben und erkalten lassen. Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und das zerdrückte Brot, die angebratenen Schalotten, Käse, Peterli und Ei dazugeben. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und von Hand sehr gut vermischen und verkneten bis eine kompakte, homogene Masse entstanden ist.
Nun mit angefeuchteten Händen oder einem kleinen Glacéportionierer, etwa walnussgrosse Kugeln portionieren und von Hand zu kompakten, festen Kugeln drehen.
Da ich nicht zuviel Mehl an den Bällchen wollte, habe ich sie im Mehl gedreht und anaschliessend in einem grossen, feinen Sieb behutsam geschüttelt. Etwas Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen und die Bällchen rundherum anbraten bis sie etwas Farbe angenommen haben. Hitze reduzieren und etwa 10 Minuten garen lassen. Dabei regelmässig wenden.
Als Apéro oder Vorspeise können die Polpette an kleinen Holzspiesschen serviert werden.
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Irene
Variante:
Anstelle des Brotes können auch 2 Gschwellti (Pellkartoffeln) genommen werden. Diese sollten ausgekühlt und mit einer Gabel zerdrückt werden. Oder aber 4 Esslöffel Paniermehl. Bei diesen Varianten die Milch weglassen, oder nur wenig dazu giessen.
Quelle: Venedig, die Kultrezepte
- Alltagsküche, aus dem Ofen, Beilagen, Gemüse, Hauptgang, Herbst, Käse, Sauce, Sommer, Vegetarisch, Vorspeise
Parmigiana di melanzane, Auberginenauf
Hier nochmals ein Sommer Rezept, wovon die verschiedenen Zutaten auch im Herbst in guter Qualität aus der Region zu bekommen ist. In Italien haben wir uns den Sommer etwas verlängert und dort gab es Auberginen und Tomaten in grossen Mengen auf dem Märit und die waren natürlich herrlich im Aroma. Passierte Tomaten können auch aus der Konserve eingesetzt werden. Da ich noch viele, aromatisch, reife Tomaten hatte habe ich mir die Sugo eingekocht, welche ich für dieses Parmigiana di melanzane verwendet habe. Ich hatte 600 Gramm Aubergine und konnte so gut eine grosse Menge auf einmal zubereiten, was nicht verkehrt ist bei diesem herrlichen Auflauf. Denn er schmeckt auch kalt und aufgewärmt bestens. Zuerst gab es ihn als Hauptgang, danach für mich kalt und die ersten beiden Auflaufförmchen haben wir als Beilage genossen. Auch dieses Rezept stammt aus der Feder von Claudio del Principe und ist im Buch Italien vegetarisch zu finden.
Zutaten:
- 600 Gramm Aubergine
- 9 EL Olivenöl
- 800 Gramm Tomaten
- 1.5 dl Wasser
- 3 Knoblauchzehen
- 75 Gramm Cironé
- 2 Kugeln Mozzarella
- 4 Zweige glatte Petersilie
- 75 Gramm Paniermehl
- Meersalz
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
Wer die Tomatensauce selber einkocht, fängt damit an. Die Tomaten werden gehäutet, was am einfachsten geht im dem sie oben übers Kreuz eingeritzt werden, ca. 1 Minute in siedendes Wasser getaucht und danach kalt abschreckt. So lässt sich die Haut bestens abziehen. Den Strunk rausschneiden, die Tomate vierteln und entkernen. Nun die Tomaten mit einem Teelöffel Meersalz aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen, dabei vorallem am Anfang immer wieder durchrühren. Die Tomatensauce beiseite stellen.
Den Ofen auf 180 Grad Unter-Oberhitze vorheizen. Die Aubergine in maximal 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Auf zwei Blechen Backpapier auslegen und die Aubergine Scheiben kurz in Olivenöl tunken und auf die Bleche auslegen. Im vorgeheizten Ofen während 20- 30 Minuten backen, bis die Aubergine Scheiben etwas Farbe angenommen haben. Nach 10-15 Minuten habe ich die Scheiben gedreht. Die Auberginen aus dem Ofen holen und ebenfalls beiseite stellen. Die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Nun in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Knoblauchwürfeli dazugeben, kurz danach die Tomatensauce dazugeben, gut durchmischen und während 5 Minuten zugedeckt, bei mittlerer Hitze kochen lassen. Das Wasser dazu giessen und erneut gut durchrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Den Ofen erneut auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Den Cironé fein reiben und den Mozzarella in feine Würfeli schneiden. Petersilie waschen, trocken tupfen und mit den Stängeln fein schneiden. Jetzt etwas Olivenöl und wenig Tomatensauce in eine Auflaufform, oder verschieden kleine Förmchen geben. Als erste Schicht kommen von den Aubergine scheiben hinein, danach etwas Paniermehl, Cironé, Mozzarella und Petersilie und am Schluss mit Tomatensauce überdecken. So weitere Schichten einlegen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, oberste Schicht mit Cironé abschliessen. Im vorgeheizten Ofen während 30 Minuten backen. wir haben es zuerst als Hauptgang mit Brot genossen und die Resten habe ich als Beilage serviert und dazwischen auch kalt gegessen. Ein herrlicher Auflauf der in verschiedenen Varianten eingesetzt werden kann.
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Irene
Quelle: Italien vegetarisch